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Hoch, höher, Goldmedaille!

Am : 06. Feb. 2024 / In : Alle

Spätestens dann, wenn das olympische Komitee IOC eine Sportart in die Olympischen Spiele aufnimmt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf diese. So geschah es auch im Jahr 2000, als in Sydney zum ersten Mal auf dem Trampolin um olympische Medaillen gekämpft wurde. Wie ein Kampf sieht diese Sportart eigentlich nicht aus, vielmehr erinnern die Figuren an die Ästhetik des Geräteturnens. Präzision, Technik und Körperbeherrschung stehen im Vordergrund. Das alles findet in atemberaubenden Höhen statt. Bis zu 7 Meter hoch springen die Athleten:innen vom Sprungtuch in die Höhe, drehen sich schraubend, schlagen mehrere Salti hintereinander, lächeln, federn erneut in die Höhe und landen wieder auf beiden Füßen, als wäre nichts gewesen. Anders als beim Turmspringen muss die Höhe aktiv erreicht werden, durch kräftiges Springen auf dem Sprungtuch des Trampolins. Das Regelwerk erinnert an das des Turnens, auch die Bewertung erfolgt nach ähnlichen Kriterien. Während die Springenden scheinbar federleicht ihre turnerischen Elemente präsentieren, beobachten die Punktrichter sowohl die Schwierigkeit der ausgeführten Figuren als auch die Ausführung. Ein weiteres Kriterium ist die Sprunghöhe, die allerdings in der Fachsprache Flughöhe heißt.

Die Faszination des Fliegens ist sicherlich ein Grund dafür, warum Trampolinspringen bei Alt und Jung so beliebt ist. Von Salti auf dem Gartentrampolin wird jedoch dringend abgeraten, da die Verletzungsgefahr zu groß ist!

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